Warum alleine reisen glücklich macht

von Aug 15, 20201 Kommentar

Oft erlebe ich Menschen, die vorhaben, alleine zu reisen, doch anstatt die Reisetasche zu packen, überlegen sie, ob sie die Reise überhaupt antreten sollen. Kennst du das auch?

Mit diesem Artikel möchte ich dir Mut machen, deine Reise tatsächlich anzutreten, denn: Allein verreisen macht glücklich! Ich gebe dir Tipps, wie du es schaffst, auch tatsächlich loszuziehen und dich dabei wohlzufühlen. 

Die eigenen Vorhaben umsetzen

Seit vielen Jahren reise ich immer wieder mal nur für mich, mal nah, mal fern, mal kürzer, mal länger. In all den Jahren habe ich ausschliesslich positive Erfahrungen gemacht, die mich bis heute nachhaltig bereichern, und jedes Mal bin ich mit vielen schönen Erinnerungen und einem Glücksgefühl im Gepäck wieder nach Hause zurückgekehrt.

Hindernisse auf deinem Weg

Hast du einmal überlegt, was es ist, dass dich davon abhält, alleine zu reisen? Sind es störende Gedanken, wie zum Beispiel «Was mache ich die ganze Zeit allein?» «Finde ich dort Anschluss?» «Halte ich es überhaupt so lange mit mir selbst aus?» Oder mulmige Gefühle? Oder beides?

alleine reisen
alleine reisen

Meine Tipps für dich

Tipp Nr. 1: Nimm deine Gedanken wahr

Die Existenz von Gedanken und Gefühlen, die wir erst einmal als störend empfinden, ist menschlich. Wenn wir etwas Neues wagen, verlassen wir gewohnte Pfade und das bedeutet für unser System «Alarm». Frei nach dem Motto «Achtung, es könnte etwas passieren!» Unsere Gedanken und Gefühle wollen in solchen Situationen eigentlich nur unser Bestes: Nämlich uns beschützen. Wie gelingt es nun, dass du es dennoch schaffst, einmal nur mit dir zu verreisen?

Lasse deine Gedanken und Gefühle einfach einmal da sein. Auch wenn das anfangs schwerfallen mag oder ungewohnt ist. Wenn wir ungute Gedanken und Gefühle wegschieben, tauchen sie mit ziemlicher Sicherheit an anderer Stelle wieder auf. Wenn es dir gelingt, mit dem zu sein, was sich da in dir zeigt, hast du den ersten Schritt getan.

Tipp Nr. 2: Gib deinen Bedürfnissen Raum

Gerade in Situationen, in denen wir Neuland betreten, ist es wichtig, den eigenen Bedürfnissen Raum zu geben. Das bedeutet, dass du dir zuerst bewusst wirst, was deine Bedürfnisse sind wenn es darum geht, alleine zu reisen.

Frage dich was zentral ist für dich, wenn du an deine Reise denkst. Was soll sichergestellt sein, damit du dein Abenteuer auch tatsächlich geniessen kannst? Ist es ein gewisser Komfort oder gerade die Einfachheit vor Ort? Ist es das Einzelzimmer oder eine Gruppe, der du dich auf deiner Reise anschliessen kann?

Tipp Nr.3: Denke neu

Gedanken sind sehr kraftvoll. Wir haben jederzeit die Möglichkeit, andere Gedanken zu wählen und können so unsere Sicht auf eine Situation und unser Befinden neu auszurichten.

Anstatt also zu denken, «was sollen die anderen denken, wenn ich allein verreise» kannst du zum Beispiel denken «ich gönne mir bewusst etwas Gutes nur für mich». Oder anstatt Gedanken von «ich bin egoistisch und lasse meine Familie im Stich» zu haben, kannst du neu wählen «ich sorge gut für mich, damit ich anschliessend wieder energiegeladen für meine Lieben da sein kann». Es sind deine Gedanken, du entscheidest, was du denkst!

Tipp Nr. 4: Spüre die Vorfreude!

Jedes Abenteuer und alleine zu reisen, ist definitiv ein Abendteuer, bringt auch jede Menge guter Gefühle mit sich.

Denke nun einmal an deine Reise. Welche Bilder tauchen vor deinem geistigen Auge auf? Kannst du bestimmte Gerüche wahrnehmen? Wie fühlst du dich an deinem Reiseziel? Vielleicht atmest du herrlich ausgeschlafen wunderbare Bergluft ein oder du spürst den warmen Sand unter deinen Füssen während du auf die sanft rauschenden Meereswellen blickst. Wo auch immer du dich befindest, nimm bewusst wahr, worauf dich freust. Geniesse diesen Moment und dann verankere die guten Gefühle fest in dir.

Tipp Nr. 5: Sei offen und vertraue

Andere Wege zu beschreiten und etwas Neues zu wagen ist eine Herausforderung. Gerade wenn du vor hast das, erste Mal alleine zu verreisen. Du weisst eben nicht genau, was dich erwartet und das erfordert Mut, sich auf das teilweise Unbekannte einzulassen.

Erinnere dich nun an eine vergleichbare Situation aus deiner Vergangenheit. Wann bist du schon einmal ins Ungewisse gesprungen und wie fühlte sich das an? Bestimmt hast du im Anschluss festgestellt, dass alles halb so wild war wie du es dir anfangs ausgemalt hattest. Stattdessen erwachen viele deiner Ressourcen und du machst eine kraftvolle Erfahrung, die dich gestärkt hat.

Du darfst also offen sein und vertrauen, dass du auch das nächste selbstgewählte Abendteuer meistern wirst. Denn wie heisst es so schön «wie wir in den Wald hineinrufen, so hallt es auch heraus». Will heissen, wenn wir mit einer gewissen Offenheit und einem Vertrauensvorschuss unsere Reise antreten, werden wir ganz sicher auch auf viele offene Herzen treffen. Wenn du mutig bist und dich dafür entscheidest, alleine zu reisen, hast du die Chance, über dich hinaus zu wachsen. Wir aktivieren neue Ressourcen und lernen uns selbst wieder ein Stück besser kennen. All das steigert das Glücksgefühl!

Welche Reise du auch immer geplant hast, ich wünsche dir ganz viel Freude dabei, und freue mich, wenn meine Tipps dir helfen, deine Reise tatsächlich anzutreten!

Wenn du dir noch weiteren Support wünschst, bin ich auch gerne persönlich für dich da, schaue einfach mal hier, ob da etwas Passendes für dich dabei ist.

Und wenn du mehr zu dem Thema lesen möchtest, findest du hier einen Artikel einer Allein-Weltreisenden.

Als ich diesen Artikel geschrieben habe, war ich übrigens gerade voller Vorfreude auf mein erstes Yogaretreat in Andalusien. Dazu schreibe ich bestimmt auch mal einen Blog Artikel.

Alles Liebe und auf bald,

Isabelle

Photos by Annie Spratt, Capturing the human heart. on Unsplash

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